Deejay


Abseits der Auto-Sync-DJ-Generation ist das "auflegen" die Manipulation von Schallplatten mit einem Plattenspieler als Musikinstrument.


Ü50-DJs bringen etwas mit, das man nicht lernen, kaufen oder sich in einem DJ-Kurs aneignen kann: mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Musik, Clubs und Menschen auf der Tanzfläche.

Junge DJs können zweifellos mit modernen Tools souverän umgehen. Aber wie viele Nächte haben Sie in Clubs verbracht? Wie viele Musikrichtungen kommen und wieder verschwinden sehen? Und vor allem: Wie groß ist die eigene musikalische Geschichte, aus der geschöpft werden kann?

Ein älterer DJ hat schon Platten gekauft, als Streaming noch Science-Fiction war, Mixtapes aufgenommen, CDs gebrannt und ganze Musiksammlungen aufgebaut. Er kennt Musik nicht nur aus Playlists – er hat sie erlebt.

Natürlich ist Alter kein Garant für einen guten DJ., hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Technik, Geschmack und Gespür für den Dancefloor sind keine Frage des Geburtsjahres. Aber jahrzehntelange musikalische Erfahrung kann einen entscheidenden Unterschied machen:

Ein guter Ü50-DJ spielt nicht nur Tracks. Er bringt eine Geschichte mit.

Und dann hört man die Geschichte in den Übergängen und in den Abenden, die man miterlebt!
© Michael R. alias DJ Mike (Studio35, Fabrik, Jack Daniel´s)





Handwerk

Was wäre meine Leidenschaft geworden, wenn ich den Todeskuss* nie gehört hätte?
* Remix von Phil Collins - In the Air Tonight

Begonnen hat alles 1987 in diversen Jugendclubs und Partys. Meine erste richtige Disco als Resident-DJ (damals noch unter dem Pseudonym "DJ Merlin B.") war das "Wake Up" im 1. Bezirk, damals eines der angesagtesten Lokale in der Stadt.

Es folgten:
  • Castello (Resident)
  • Aquadrome (Resident - damals Europas größte Open-Air-Disco)
  • Marlin (Resident)

und Gigs/Events in allen nahmhaten Discotheken/Clubs in Österreich..........

Ich war Mitglied bei "DMC-Disco Mix Club", "SweMix" und "Deejay Top40", um nur einige zu nennen.

Vor kurzem unterstütze ich eine alten Freund, der in Niederösterreich einen "Revibel Club" eröffnete solange, bis dieser einen fähigen Kollegen fand.

Als DJ spiele ich Songs der 70er bis zu den 00ern, viele davon in tanzbaren Remix- & Revibeversionen, aber auch Originalversionen.

Meine ersten brauchbaren Remixe/Mashups entstanden 1989 auf einem PC mit 4-Spur-Harddisk-Recording. Damals noch eine sehr kostspielige Angelegenheit, alleine die Soundkarte kostete so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen.

Die Mixe wurden nur unter uns DJs weitergegeben und das machte die Wiener DJ-Szene schon sehr elitär. Und unter uns alten Hasen ist das noch immer so! Wegen des Geldes macht das keiner von uns.

Obwohl es durch Stems & KI noch nie so einfach war, Remixe zu produzieren, bleibt es schwer, gute, sinnvolle & zeitlose Remixe abseits des Mainstreams (EDM usw.) zu erschaffen.





Studio


Kreativität erkennt man nicht an der Menge der Plug-ins und der teuren Hardware sondern am Ergebnis!

DAW:
   
I9-13900, 64GB Ram, 2x1TB SSD

Interface:
   
UMC1820 - 18in|20out, 24-Bit/96 kHz

Monitore:
   
Edifier MR3 2.0

Keyboard:
   
Novation FLkey Mini
   Arturia KeyLab Essential 49 mk3

Plugins:
   Vital
   Graillon 3
   PEEL STEMS™
   Ultramaster KR-106
Sonstiges:
   
Alesis MicroVerb 4 18-Bit Signal Processor
   
Alesis 3630 (Daft Punk) Compressor
   
AKAI Professional Fire FL Studio Controller
   
Behringer X-Touch One DAW-Controller

Software:
   
FLStudio (All Plugins Edition)
   
AVID Pro Tools

Medien:
   
CD, DAT, MiniDisc, Iomega 100/250, Audiokasette, Revox




Wen du Musikschafender bist, sei es DJ, Sänger, Rapper udgl., melde dich gerne bei mir.
Ich bin immer offen für neue Ideen, aber auch für eine Unterhaltung unter Kollegen, die ich noch nicht kenne.
Das Netzwerk kann nie zu groß sein!
Mein erstes Studio......



Tracks


Da sehr wenige Tracks von mir Online verfügbar sind, hier eine kurze Auswahl.






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